Film

Im Jahre 2006 macht sich die Journalistin Renate Teucher auf die Suche nach einfacher Arbeit in Deutschland. Was sie entdeckt und mit der Kamera festhält, liefert den Stoff für vier Filme über einfache Arbeit. Das Filmprojekt ist eine Auftragsproduktion der Friedrich-Ebert-Stiftung.
Die Handmontage in der Schalterfertigung: die letzten Arbeitsplätze gehen in wenigen Tagen nach Rumänien. Im Stahlwerk sind die Feger und Schaufler verschwunden, die Männer im Leitstand beherrschen die Prozesse. Die Getriebemontage: zur Routinearbeit am Band kommt die Gruppenarbeit zur Optimierung der Prozesse. Einfache Arbeit im Wandel: Während sie in der Industrie verschwindet, entstehen in den Dienstleistungen ganz neue einfache Tätigkeiten.
Mehr Kompetenz und Leistungsdruck in der Arbeit, auch in der einfachen Arbeit. Doch was sind adäquate Qualifizierungs- konzepte? Wie sehen moderne Beschäftigungs- und Personalstrategien aus? Die Filme zeigen Lösungen: Beschäftigungsmanagement in der Saisonarbeit, die 2-jährige Ausbildung, die Nachqualifizierung. Qualifizierte einfache Arbeit schafft Beschäftigung, auch in Deutschland. Zugleich stellt sich die Frage: Kann man davon leben? Einfache Arbeit ist oft auch prekäre Arbeit: unsicher, schlecht bezahlt und von geringer Wertschätzung. Das zeigen die Beispiele aus dem Zimmerservice oder der Altenpflege.

>> Teil 1 - Einfache Arbeit in Deutschland
>> Teil 2 - Einfache Arbeit im Fokus
>> Teil 3 - Personalstrategien für einfache Arbeit
>> Teil 4 - Wie prekär ist einfache Arbeit?

Danksagung

Wir danken Renate Teucher für die Zustimmung, ihre Filme auf dieser Website präsentieren zu dürfen.

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